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Terrassenunterhalt

Holzterrassen schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Gerade im Frühling und Sommer wird die Terrasse zur Vergrösserung des Wohnraums und lädt zum Entspannen ein. Damit Ihr Wohnzimmer im Freien stets gepflegt aussieht, lohnt es sich, der Terrasse regelmässig die richtige Pflege zu gönnen. Mit viel Liebe zum Holz und langjähriger Erfahrung reinigen und frischen wir Ihre Terrasse fachmännisch auf. Dies erhöht die Lebensdauer und sorgt für eine sorglose Benutzung.

Äussere Einflüsse

Holz im Freien ist während den Jahreszeiten verschiedenen Wetterverhältnissen ausgesetzt. Das Holz wird stark beansprucht durch Luft, Licht, Wasser und Schmutz. Damit eine Holzterrasse ihren Zweck erfüllen kann, empfehlen wir eine fachmännische Reinigung des Belags. Durch unsere Erfahrung in Montage und Unterhalt beurteilen wir Ihre Terrasse sachlich und empfehlen nur was nötig ist, um Ihre Terrasse schön zu halten.

Was passiert ohne Pflege?

Auf horizontalen Flächen lagert sich Schmutz ab. Schmutzpartikel wie Russ, Staub etc. bilden eine glitschige Schicht, die zum Nährboden für Algen wird. Hauptsächlich an Stellen, die schattig sind. Zudem wird durch Schnee, Nässe und andere äussere Einflüsse die Holzfaser abgeschert und aufgestellt. Wird die oberste Schicht der Terrasse nicht fachgemäss entfernt, verändert sich die Optik und stellt eine Gefahr dar, da die Oberfläche rutschig wird.

Welche Punkte sind bei Holzterrassen zu beachten?

Für Holz spricht seine Natürlichkeit, die umweltfreundliche Produktion im Wald und die ausgezeichnete Werkstoffqualität. Es handelt sich um einen nachwachsenden Rohstoff. Dieser naturgewachsene Rohstoff reagiert auf Temperatur und Feuchtigkeitsschwankungen. Das Holz quillt und schwindet – Holz «arbeitet» und ist daher nicht formstabil. Diese Eigenschaften sind je nach Holzart unterschiedlich ausgeprägt. Lassen Sie sich beraten.

Im Vergleich zu industriell hergestellten Werkstoffen ist Holz nicht völlig gleichförmig wie z.B. ein Kunststoff, sondern jedes Brett ist ein Unikat, von der Natur gegeben. Dieser Tatsache verdankt Holz seine Einzigartigkeit und eine natürliche Ausstrahlung. Holz ist ein moderner und ökologischer Werkstoff – Holz ist wunderbar!

Aste: Äste und Maserung eines Terrassenholzes entsprechen der Charakteristik eines natürlich gewachsenen Rohstoffes. Jedes Stück ist ein Unikat! Äste unterliegen im Prinzip keinerlei Einschränkungen und können daher in Grösse und Anzahl variieren.

Farbunterschiede: Das Farbspiel unterstreicht die Natürlichkeit des Holzes. Aussen gelagerte Terrassenhölzer sind evtl. schon etwas bewittert und können einen etwas anderen Farbton aufweisen. Nach der Verarbeitung wird sich dies schnell anpassen und ein einheitliches Farbbild bekommen.

Harzaustritte: Vor allem im ersten Jahr nach der Fertigstellung kann es bei Nadelhölzern vereinzelt zu Harzaustritten kommen. Das ausgetretene Harz wird durch die Sonneneinstrahlung relativ schnell spröde und wittert mit der Zeit ab.

Hirnrisse: Hirnrisse verlaufen vom Hirnende eines Brettes einige Zentimeter in das Brett hinein. Sie können dann auch als Oberflächenriss sichtbar sein. Über das Hirnholz bei einer Holzterrasse findet ein schnellerer Austausch von Feuchtigkeit statt, dadurch lassen sich Risse nicht verhindern.

Quellen und Schwinden: Durch klimatische Einflüsse nimmt das Holz Feuchtigkeit auf und gibt sie ab. Bei der Aufnahme kommt es zum Quellen des Holzes, bei der Abgabe zum Schwinden. Je nach Holzart fällt dieser Vorgang unterschiedlich aus.

Schimmel und Bläue: Besonders in der warmen Jahreszeit kann es oberflächlich zu Stockflecken und Schimmelbefall kommen. Diese Pilze sind jedoch nicht holzzerstörend und beeinflussen nicht die Festigkeit. Sie können abgewischt werden bzw. wittern nach einiger Zeit von alleine ab. Die richtige Pflege ist Voraussetzung um diesen Symptomen vorzubeugen.

Trockenrisse: Das Quellen und Schwinden findet im Holz nicht gleichmässig statt. Dadurch können sogenannte Trockenrisse entstehen, beeinflussen aber in der Regel nicht die statischen Eigenschaften und die Festigkeit des Terrassenholzes und sind daher zu tolerieren.

Holz «vergraut»: Unter dem Einfluss der Bewitterung werden verschiedene natürliche Holzinhaltsstoffe abgebaut. Dadurch bleicht die unbehandelte Oberfläche des Holzes aus, es «vergraut». Auf die Dauerhaftigkeit des Holzes hat dies keinen Einfluss. Es handelt sich um eine optische Veränderung. Ein schönes Beispiel dafür sind weit über 100 Jahre alte Holzhäuser in den Bergen oder die Kapellbrücke in Luzern. Durch die Vergrauung entsteht eine edle Patina. Ein Beispiele zeigen wir Ihnen hier. Sie möchten keine «Vergrauung», dann müssen Sie von Zeit zu Zeit Ihr Holz behandeln und verhindern dadurch die Vergrauung. Bei einigen Holzarten kann es erforderlich sein, dass das rohe Holz mit dem Langzeit-Imprägniergrund vorbehandelt werden muss. Vereinbaren Sie einen Termin, gerne beraten wir Sie unverbindlich in unserer Ausstellung oder vor Ort.